Cloud PBX
Eine Telefonanlage, die Ihr Team selbst betreibt.
IVR, Warteschlangen, Voicemail und Routing auf einer visuellen Arbeitsfläche — ohne Tickets beim PBX-Anbieter, ohne Konfigurationsdateien.
Visueller Anrufablauf-Builder
Knoten für IVR-Menüs, Warteschlangen und Voicemail ziehen, verbinden, veröffentlichen. Fertig.
Warteschlangen und Agentengruppen
Kompetenzbasiertes Routing, Klingelstrategien und Überlaufregeln, die Ihre Teamleitung selbst anpasst.
Verfügbarkeit auf Carrier-Niveau
Aufgebaut auf redundanten DACH-Anbindungen mit 99,99 % Plattformverfügbarkeit.
Anrufabläufe
Ein Anruf nimmt genau den Weg, den Sie festgelegt haben.
Ein Anrufablauf ist eine Kette von Knoten. Jeder Knoten trifft eine Entscheidung oder führt eine Aktion aus. Sie bauen die Kette einmal, veröffentlichen sie und ändern sie, wenn sich Ihre Organisation ändert.
Zeitplan
Geschäftszeiten, Feiertage und Sonderzeiten je Standort. Außerhalb der Zeiten greift ein eigener Zweig.
Ansage und IVR
Begrüßung, Sprachauswahl und Menüpunkte per Tastendruck. Jede Auswahl führt auf einen eigenen Zweig.
Warteschlange
Wartemusik, Positionsansage, maximale Wartezeit und Überlauf auf ein anderes Ziel.
Weiterleitung
An eine Agentengruppe, eine Nebenstelle oder eine externe Rufnummer, etwa eine Bereitschaft.
Voicemail
Aufzeichnung mit Zustellung per E-Mail. Nachrichten sind je Postfach oder je Team abrufbar.
Veröffentlichen
Änderungen werden als Version veröffentlicht. Der bisherige Stand bleibt aktiv, bis Sie freigeben.
Warteschlangen
Verteilung, die zur Schicht passt.
Warteschlangen bestimmen, wer wann klingelt. Die Teamleitung stellt das selbst ein — ohne Anbietertermin.
Klingelstrategien
Reihum, gleichzeitig, längster Leerlauf oder feste Reihenfolge. Pro Warteschlange getrennt einstellbar.
Kompetenzbasiertes Routing
Agenten erhalten Kompetenzen wie Sprache, Produkt oder Region. Ein Anruf geht zuerst an die passende Kompetenz.
Überlauf und Ausweichziel
Ist die Wartezeit oder die Warteschlangenlänge überschritten, greift ein Ausweichziel statt eines Besetztzeichens.
Nachbearbeitungszeit
Nach dem Gespräch bleibt ein definierter Zeitraum für die Dokumentation, bevor der nächste Anruf zugestellt wird.
Einsatzbereiche
Wer die Anlage tatsächlich bedient.
Eine Cloud-Telefonanlage scheitert selten an der Technik, sondern daran, dass die Zuständigkeit unklar ist. Deshalb sind die Aufgaben klar getrennt.
Vertriebsteams
Ausgehende Kampagnen mit lokalen Rufnummern, Rückrufe in dieselbe Warteschlange, Auswertung je Kampagne. Der Anrufablauf besteht meist aus Zeitplan, Warteschlange und Voicemail.
Kundenservice
Eingehende Anrufe mit IVR-Menü, kompetenzbasiertem Routing und Nachbearbeitungszeit. Ansagen und Geschäftszeiten ändert der Service selbst.
Zentrale und Empfang
Eine Hauptrufnummer mit Sammelanschluss, Weiterleitung an Nebenstellen und Notfallziel außerhalb der Geschäftszeiten.
Mehrere Standorte
Je Standort eigene Geschäftszeiten, Feiertage und Ortsrufnummern. Warteschlangen können standortübergreifend besetzt werden.
Betrieb
Verwaltung, Rechte und Ausfallsicherheit.
Rollen und Rechte
Administration, Teamleitung und Agent sind getrennte Rollen. Wer Anrufabläufe veröffentlichen darf, ist eine Rechteentscheidung — keine Frage des Wissens um das richtige Menü.
Softphone im Browser
Agenten arbeiten ohne Installation im Browser. Wer ein Tischtelefon oder einen eigenen SIP-Client bevorzugt, registriert sich mit den SIP-Zugangsdaten aus dem Portal.
Ausfallsicherheit
Die Plattform läuft auf redundanten DACH-Anbindungen mit einer Verfügbarkeit von 99,99 %. Fällt ein Weg aus, übernimmt der zweite, ohne dass Sie eingreifen.
Notfallziel je Rufnummer
Für jede Rufnummer lässt sich ein Ziel hinterlegen, das greift, wenn Ihre Standortanbindung ausfällt — etwa eine Mobilnummer oder eine externe Zentrale.
Aufzeichnung und Aufbewahrung
Gesprächsaufzeichnung ist pro Warteschlange aktivierbar. Ansagepflichten und Aufbewahrungsfristen richten sich nach Ihren internen Vorgaben und dem geltenden Recht.
Nummernplan
Nebenstellen, Sammelanschlüsse und Kurzwahlen werden zentral gepflegt. Neue Mitarbeiter erhalten eine Nebenstelle beim Anlegen des Benutzers.
Einführung
Der Weg von der alten Anlage zur XETEL-Plattform.
Eine Telefonanlage lässt sich nicht sinnvoll an einem Wochenende umstellen. Wir gehen in Etappen vor, damit an keinem Tag eine Rufnummer unerreichbar ist.
Bestand aufnehmen
Welche Rufnummern gibt es, wer ist Anschlussinhaber, welche Nebenstellen und Sammelanschlüsse bestehen, welche Ansagen sind im Einsatz. Diese Aufnahme entscheidet über den Zeitplan.
Anrufabläufe nachbauen
Geschäftszeiten, Menüs, Warteschlangen und Ausweichziele werden auf der Plattform eingerichtet und mit Testrufnummern geprüft, bevor eine Bestandsnummer angefasst wird.
Ausgehend zuerst
Neue Ortsrufnummern für ausgehende Kampagnen gehen live, während die alte Anlage die Zentrale weiterführt. Sie sehen Ergebnisse, bevor Sie Bestandsnummern portieren.
Arbeitsplätze umstellen
Agenten wechseln teamweise auf den Browser-Arbeitsplatz. Wer ein Tischtelefon behält, wird mit den SIP-Zugangsdaten neu registriert.
Bestandsnummern portieren
Die Portierung erfolgt zum abgestimmten Stichtag. Die Anrufabläufe stehen zu diesem Zeitpunkt bereits und sind getestet.
Alte Anlage abschalten
Erst wenn alle Rufnummern portiert sind und die Anrufabläufe im Betrieb bestätigt wurden, wird die alte Anlage außer Betrieb genommen.
Häufige Fragen
Brauchen wir eigene Hardware?
Nein. Das Softphone läuft im Browser. Wenn Sie vorhandene SIP-Tischtelefone weiterverwenden möchten, registrieren Sie diese mit den Zugangsdaten aus dem Portal.
Können wir Anrufabläufe selbst ändern?
Ja. Anrufabläufe werden im Portal bearbeitet und veröffentlicht. Eine Änderung an Geschäftszeiten oder Warteschlangen erfordert kein Ticket bei uns.
Was passiert bei einem Ausfall unseres Internetanschlusses?
Die Plattform läuft weiter. Für jede Rufnummer können Sie ein Notfallziel hinterlegen — etwa eine Mobilnummer —, das greift, sobald Ihre Arbeitsplätze nicht mehr registriert sind.
Dürfen wir Gespräche aufzeichnen?
Technisch ja, pro Warteschlange aktivierbar. Rechtlich hängt es vom Zweck, von der Information der Gesprächspartner und von Ihrer internen Regelung ab. Wir stellen die Funktion und die Aufbewahrungseinstellungen bereit, nicht die rechtliche Bewertung.
Wie viele Warteschlangen und Nebenstellen sind enthalten?
Warteschlangen, Anrufabläufe und Nebenstellen sind nicht gesondert lizenziert. Sie zahlen die Plattform-Lizenz pro Agent, die Rufnummern und die Gesprächsminuten.
Können wir XETEL neben einer bestehenden Anlage betreiben?
Ja. Ein häufiger Weg ist, zunächst nur die ausgehenden Kampagnen über XETEL zu führen und die bestehende Anlage für die Zentrale zu belassen. Die Portierung weiterer Rufnummern kann später folgen.